22
Okt

Apulien-Ferien am Absatz des italienischen Stiefels mit der Alchimia Collection

Fotos: Cosmo Leara

Europa

 

Caroline Groszer hat bereits 2008 mit der Masseria Alchimia den Grundstein für ihre Alchimia Collection gelegt, die heute drei wunderbar gelegene Refugien in Apulien vereint: Auf dem Land, in Fasano und Ostuni. Somit verfügt die Unternehmerin in Apulien mittlerweile über ein kleines, feines Portfolio von Feriendomizilen.

Caroline Groszer, halb Schweizerin, halb Deutsche, wird in der Schweizer Hauptstadt Bern geboren. Als sie sechs Jahre alt ist, beschließen ihre Eltern nach Braunschweig zu ziehen, da ihr deutscher Vater, der Intendant Christoph Groszer, dort eine Stelle am Stadttheater erhält. Im Alter von zwölf Jahren geht es dann weiter nach Wiesbaden, wo ihr Vater Intendant am Hessischen Staatstheater wird. Dort macht Caroline Groszer ihr Abitur. Schon als junges Mädchen verschlingt sie lieber die einschlägigen Architekturzeitschriften als Modemagazine. So liegt es nahe, dass sie nach dem Abitur Architektur studieren möchte.

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Wie der Zufall es will, ist ihr Vater mit einem Professor befreundet, der den Lehrstuhl für Architektur an der Universität in Dortmund innehat. So machen sich Vater und Tochter auf den Weg nach Nordrhein-Westfalen. Doch zu Caroline Groszers Leidwesen referiert der befreundete Professor rund zwei Stunden trocken über Brücken und Hochhauskonstruktionen und nimmt der jungen Caroline so ihre Begeisterung für das Sujet.

Auf dem Rückweg nach Wiesbaden steht für sie fest: Architektur kommt als Studium nicht infrage. Zu ihrem Vater sagt sie: Dann mache ich eben Karriere in der Wirtschaft und verdiene so mein Geld, um später meine eigenen Häuser zu renovieren. Und genau so kommt es. Von 1985 bis 1989 absolviert sie das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Elite-Universität in St. Gallen. Zu diesem Zeitpunkt gibt es nur wenige Frauen in Kaderpositionen, die über solch einen Abschluss verfügen.

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Gute Startposition für die damals 23jährige Caroline Groszer, der nun die Türen in der Wirtschaftswelt offen stehen: Nach ihrem Studium arbeitete sie sechs Monate in London beim Auktionshaus Sotheby’s, danach folgten verschiedene Marketingtätigkeiten in Luzern, New York City, Mailand und Verona, bevor sie als Fotografin für Reportagen im Kosovo, in Südafrika und Italien im Einsatz war – und schließlich nach Fasano kam. „In Apulien habe ich das echte Italien gefunden“, sagt sie.

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Schon früh war für die heute 53jährige klar, dass die Mischung von Reisen, Design, Marketing und Gastgeberin ihr Metier ist. Alsbald trat der Wunsch vom eigenen Hotel in den Vordergrund. Und so erwarb sie 2001 ein Trulli in Apulien, ein kleines Rundhaus mit fünf Appartements. Sieben Jahre später wollte sie näher ans Meer und träumte dabei von einer geräumigeren Masseria. In Fasano, auf halbem Weg zwischen Bari und Brindisi, wo Apulien mit landschaftlichen, historischen und kulinarischen Reizen aufwartet, wurde sie fündig. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, beschreibt sie ihre erste Begegnung mit dem Haus. In der männerdominierten Welt Apuliens musste sich Caroline Groszer durchsetzen und klare Grenzen setzen. Vor allem als attraktive, alleinstehende Frau mit Sohn, war und ist dies nicht immer einfach. Ihre deutsche Art, Pünktlichkeit und Effizienz, kamen ihr hierbei aber zugute. Sie verschaffte sich Vertrauen und Reputationen – und das zahlte sich aus. Denn nach dem Boutique-Hotel Masseria Alchimia, folgten 2016 das edle Stadthaus Palazzina Alchimia in Fasano und 2017 die Torretta Alchimia in Ostuni. Die drei Häuser vereint Caroline Groszer nun unter dem neu geschaffenen Dach der Alchimia Collection.

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Das Land der Olivenbäume

Die Region Apulien, das sind feinsandige Strände und felsige Küstenabschnitte, romantisch weiß getünchte Dörfer, gehaltvolle italienische Weine und eine ausgezeichnete ländliche Küche. Insgesamt verfügt Apulien mit 800 Kilometern über das längste Küstengebiet Italiens und zählt insgesamt 54 Millionen Olivenbäume. Die Destination richtet sich nicht an die breite Touristenmasse, sondern ist viel mehr ein Ort für Individualreisende. Im Südosten Italiens befinden sich hunderte von alten Gutshöfen, die in Apartment-Häuser oder Pensionen umgebaut wurden; die sogenannten Masserien.

Und wem Apulien zu fern ist, kann auch in der Schweiz von Caroline Groszers raffinierten Ferienangeboten profitieren: Sie besitzt ein Chalet in Andermatt, das sie im Alchimia-Stil gestaltet hat und in dem bis zu sechs Personen wohnen können.

Für alle Häuser gilt gleichermaßen: Caroline Groszer bietet ihren Gästen Insidertipps, die in keinem Reiseführer stehen und bei denen jeder das Richtige für sich „herauspicken“ kann. Ob Shopping-Liebhaber, Kunstinteressierter oder Feinschmecker – die Gastgeberin geht auf die individuellen Wünsche und Vorlieben jedes einzelnen ein und macht den Aufenthalt damit unvergesslich.

https://www.alchimia-collection.it

Lesen Sie hier mehr über die drei Refugien in Apulien von Caroline Groszer: 

Palazzina Alchimia: Domizil in einer authentischen Kleinstadt Süditaliens

Torretta Alchimia: Turmhaus mit grandioser Aussicht

Masseria Alchimia: Oase auf dem Land

 

Fotos: Cosmo Leara


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